Die häufigsten Sparmotive

 

Eine repräsentative Befragung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zeigt auf, wie zufrieden die Bürger mit ihren Finanzen sind, aber auch wofür sie aktuell Geld zurücklegen.

Die häufigsten Sparmotive

Die häufigsten Sparmotive

 

12.11.2018 (verpd) Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes erreichte in diesem Jahr die finanzielle Zufriedenheit der Bürger einen neuen Höchstwert. Der wichtigste Grund zum Sparen ist für die meisten die Altersvorsorge.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) untersucht seit 2001 jährlich das Sparverhalten der Menschen in Deutschland und hat dazu jüngst die aktuellen Umfrageergebnisse, für die in 2018 über 2.700 Bürger hierzulande repräsentativ befragt wurden, vorgelegt.

Dabei äußerten sich 63 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer finanziellen Lage. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der regelmäßigen Befragungen durch die DSGV. Unzufrieden oder sehr unzufrieden mit ihrer Finanzlage waren nur noch acht Prozent.

Bereits ein Großteil sorgt für das Alter vor

Besonders viele, nämlich 80 Prozent, denken an ihre finanzielle Altersabsicherung. So haben laut der Umfrage sieben Prozent der Befragten vor, künftig Geld für das Alter zurückzulegen. 73 Prozent sind bereits aktiv und haben eine finanzielle Altersvorsorge.

Von den Altersvorsorgesparern setzen viele neben einer eventuell gesetzlichen Altersvorsorge auf mehr als eine Vorsorgeform. Nach den Umfrageergebnissen haben 49 Prozent der Befragten eine Rentenversicherung, 45 Prozent besitzen ein Eigenheim und 44 Prozent sichern ihre Alterseinkünfte unter anderem über eine Lebensversicherung ab.

Dem Sparbuch vertrauen zudem 40 Prozent ihre Rücklagen fürs Alter an. Und rund ein Drittel nutzt auch Aktien sowie Investment- und/oder Immobilienfonds zur Altersvorsorge.

Die häufigsten Spargründe

Auch bei der Frage, worauf die Umfrageteilnehmer aktuell konkret sparen, liegt die Altersvorsorge und Zukunftssicherung mit 28 Prozent der Antworten an erster Stelle. 23 Prozent nannten die Bildung eines Notgroschens als wichtigstes Sparziel. Viele, nämlich 21 Prozent, legen Geld für Konsum (14 Prozent) und eigene Wünsche (sieben Prozent) zurück. Acht Prozent sparen für Urlaub, Reisen und Freizeitaktivitäten.

Jeweils sechs Prozent sorgen für einen Immobilienkauf sowie für Kinder, Enkel und die Familie finanziell vor und je vier Prozent gaben an, Geld für ein Auto oder für die eigene Sicherheit zurückzulegen. Nicht nur, aber besonders bei der Altersvorsorge ist es wichtig, dass die Höhe der Rücklage auch ausreicht, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Bei der Altersvorsorge dürfte dies ein finanziell unbeschwertes Leben sein und zwar ohne den bisherigen Lebensstandard aufgeben zu müssen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft hierfür entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Versicherungsvermittler zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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